Der ewige Kampf der Geschlechter

Beende deinen Konflikt – Schaffe Begegnung


Männer gegen Frauen – Frauen gegen Männer. Seit Menschengedenken besteht der Konflikt zwischen den beiden Geschlechtern. Mal wohl in Liebe vereint, und dann doch spinnefeind. Warum denn nur?

Viel zu sehr und zu lange schon bekriegen wir uns gegenseitig. Ist es nicht Zeit damit jetzt aufzuhören? Wir können zumindest jetzt damit anfangen...


Der Eindruck entsteht, als sei die Begegnung mit dem anderen Geschlecht eine Hassliebe, man kann nicht ohne den anderen, die Andersartigkeit ist magisch und anziehend, aber gleichzeitig auch unverständlich oder einem zuwider.

Wir leben in einer polaren Welt. Es heißt: Gegensätze ziehen sich an. Dabei sind Mann und Frau keine Gegensätze, sondern nur 2 Pole des Menschseins. Sie bedingen einander, wie das Ausatmen das Einatmen bedingt.


Nur leider kreiert der Mensch auch Konflikte, wo keine sein müssten. Wir haben uns als moderne Gesellschaft immer mehr von unserer Natur entwurzelt. Unser Verstand ist ein mächtiges Werkzeug, doch wir sind zu Verstandesmenschen degradiert, lassen uns vom Verstand beherrschen, anstatt ihn maßvoll einzusetzen. Denn dieser sucht überall nach Problemen. Und wenn es keine geben sollte, erschafft er welche. Mit einem überzüchteten Verstand begegnen wir auch so dem anderen Geschlecht. Das ist vor allem an dieser Stelle verheerend, wenn man nur noch die Hülle sieht und die Sprache des Herzens vergessen hat.


Neben den Annehmlichkeiten des Fortschritts, wie z.B. intelligente Algorithmen auf Dating Portalen, um bequem von zu Hause aus die richtige Partnerin zu finden, bringt unsere Abkoppelung von der Natur viele Schwierigkeiten mit sich. Die Abkopplung passiert von ganz allein, besonders in der Stadt (außer du lebst im Wald). Schwierigkeiten wie z.B. nicht zu wissen, was man wirklich will und als Suchender im Beziehungsteich orientierungslos umher zu schwimmen.




Zum Beispiel:

Du bist mit einer Frau zusammen, die eigentlich gar nicht zu dir passt ...

oder du verletzt Frauen regelmäßig, weil du ständig eine neue Flamme hast ...


Versteh mich nicht falsch. Sich auszuleben ist eine gute Sache, genauso mit jemanden zusammen zu sein, die nicht deine „Traumfrau“ ist. Wir dürfen jedoch als bewusste Männer nicht nur wieder lernen auf unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu hören, sondern auch noch mehr Empathie entwickeln, ohne dabei zu „verweichlichen“.

Hier stellt sich dann auch die Frage nach dem „richtigen Verhalten“. Dein Verhalten ist unter anderem geprägt durch deine Identität.


Nur wir leben auch in einer Zeit der Identitätskrise. Seine Identität als Mann über Frauen zu definieren (das gilt selbstverständlich auch andersherum) ist jedoch keine gute Idee, und auch nicht von Erfolg gekrönt.

Die Identitätskrise ist auch eine weitere Folge der Abkopplung von der Natur. Wir sehen sie immer mehr mit brachialer Wucht in der Gesellschaft ankommen.

Das bietet natürlich neue Chancen, überholte Rollenmodelle zu überdenken, zieht aber auch ein größeres Spannungsfeld zwischen den Geschlechtern auf. Gerade in der heutigen Zeit der Verunsicherung ist innerer Halt Gebot der Stunde. So wie wir Männer auf der Suche nach einer Identität sind, tun das auch die Frauen – alle Menschen. Leider schüttet diese Suche nach neuen Identitäten nur weiteres Öl ins Feuer der scheinbaren Gegensätze, da es für Verstandesmenschen den Konflikt zwischen den Geschlechtern nur weiter schürt.


Es lässt sich also sagen, dass sich dieser Konflikt der Geschlechter auf 2 Ebenen sich zeigt: Im Privaten und übergeordnet in der Gesellschaft.


Wie zeigt sich das nun im Privaten konkret?

Alle Probleme sind zwischenmenschliche Probleme. Am praktischen Leben zeigt sich das natürlich am deutlichsten in einer Liebesbeziehung.


Kennst du auch Situationen wie diese:

  • Einer von euch fühlt sich benachteiligt gegenüber dem anderen Geschlecht?

  • Neid und Eifersucht nagt an eurer Beziehung?

  • Du hast Streit in der Kindererziehung bzw. über die Rolle von Mutter und Vater?

  • Es herrscht Machtgerangel, wer in der Beziehung „die Hosen anhat“?

  • Einer von euch hält dem anderen die Schwächen/Laster/Mackel vor, machtVorwürfe, was einen richtig ankotzt? …


Die Liste kann noch lange fortgesetzt werden. Konflikte sind auch normal und müssen ausgetragen werden, da jeder Mensch unterschiedlich ist. Doch manche Konflikte in einer Beziehung haben gar nichts mit dir zu tun. Sie werden von Generation zu Generation weitergetragen.

Es ist geprägt durch ein kollektives Mangeldenken. Mitunter tragen viele Menschen den Glaubenssatz mit sich: „Ich komme zu kurz“. Klar, absolute Gerechtigkeit wird es nicht geben. Doch es braucht auch einen konstruktiven Umgang mit diesem Mangeldenken. Am Verhalten nichts zu ändern bzw. gewisse Dinge zu vermeiden ist wohl meistens keine Lösung.

Am Beispiel der gefühlten Benachteiligung kurz erklärt: Du fühlst dich als Frau benachteiligt, weil du nicht die gleichen beruflichen Chancen hast wie Männer (Frauen können Schwanger werden) - oder als Mann, weil Frauen Jobs nur wegen ihrem Aussehen bekommen (oder sich hochgevögelt haben). Beides ist zum Teil real, ist auch nicht fair und Bedarf auch einer Veränderung, doch es bringt nichts sich dagegen aufzuwiegeln. Unterm Strich gleicht es sich aus. Es bringt auch nichts sich zu beklagen, dass nur Frauen Kinder bekommen können und Männer einen Penis haben. Die Vermeidungsstrategie des Konfliktes der Bevorteilung eines Geschlechtes wäre einfach alle Geschlechter abzuschaffen. Das ist auch keine Lösung, sondern höchstens Opportunismus. Das wäre so, als ob man allen das Ausatmen verbieten würde, weil jetzt alle nur noch Einatmen sollen, um den inneren Mangel ausgleichen zu wollen. Doch wer nicht nach dem Einatmen auch ausatmet stirbt. Die Natur macht keine Fehler.


Egal ob es der Beziehungsstreit, die gefühlte Benachteiligung, haltlose Vorwürfe oder die Nichtbeachtung des Gegenübers ist - was tun diese Dinge im Außen mit uns? Sie verletzen.

Wie viele Verletzungen tun wir tagtäglich einander eigentlich an? Wie viele Verletzungen von Frauen hast du schon ertragen und aushalten müssen? Wie oft hast du Frauen bewusst oder unterbewusst schon verletzt? Wie viele Tränen sind schon auf beiden Seiten vergossen worden?

Ich meine nicht nur durch unser Verhalten, wie fremdgehen, sondern mit unseren Worten. Nichts ist kraftvoller als das Wort. Es kann das Schönste hervorbringen, aber auch Alles vernichten.

Ich meine nicht nur die offensichtlichen Dinge, wie Beleidigungen oder jemanden anklagen. Sondern auch zum Beispiel den anderen zu misstrauen, am anderen zu zweifeln, seine Ehrlichkeit in Frage zu stellen, seinen Charakter in Frage zu stellen, zynische Bemerkungen, abwertende Bemerkungen, den anderen in Unrecht setzen, dem anderen nichts gönnen, eifersüchtig sein, die Bedürfnisse des anderen herunterspielen oder sie nicht zu würdigen, nicht zuzuhören, kein Verständnis zu zeigen, zu ignorieren, oder ganz fundamental die Heiligkeit im anderen Geschlecht nicht zu sehen.


Folgende Fehler solltest du also grundlegend vermeiden. Das sind die 4 Fehler:

  • Neid/ Eifersucht weiter kultivieren (anstatt dir das Verhalten des anderen selbst zuzugestehen)

  • Vorwürfe machen (anstatt Verantwortung für deine Schöpferkraft zu übernehmen)

  • An starre Rollenbilder festhalten, das ist Frauen- oder Männersache (anstatt durch Toleranz und Flexibilität Lebensfreude zu steigern und trotzdem deinen Werten treu zu bleiben)

  • Die Andersartigkeit als Gefahr anstatt als Geschenk zu sehen (und die Begegnungen auf Herzensebene zu erlauben)

Hier liegt ein großer Bewusstseinswandel vor uns, und es betrifft uns Alle! Auch dich, ob du nun willst oder nicht. Du kannst dich weigern, und weiter so machen wie bisher, aber es wird dich einholen. Entweder in einer Beziehung mit einer Frau oder schon vorher in der Kennenlernphase. Wenn du aufhörst zu verletzen, wirst du auch immer weniger verletzt. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, ich verletze auch andere und werde verletzt, auch wenn ich mich als einen bewussten Menschen sehe. Ich bin schon in jahrelangen Prozessen unterwegs, und dennoch fühle ich mich noch wie ein Anfänger, der erst gerade zu verstehen begreift, um dann auf die nächste Ebene zu springen. Bewusstsein ist der Schlüssel. Und es ist ein fortwährender Prozess, der nicht aufhört. Du glaubst du hast Garten Eden erreicht, wenn du die richtige Frau an deiner Seite hast? Nun, das mag zum Teil so sein, aber nur solange wir nicht einander verletzen.


Warum verletzen wir einander?

Wir verletzen, weil wir uns nicht bewusst sind, nicht bewusst über unsere eigenen Bedürfnisse, unsere Traumata, unsere Wunden aus der Vergangenheit und Erwartungen, die wir an die Zukunft adressieren. Und falls doch, dann sind wir doch manchmal nicht in der Lage es authentisch, auf die richtige Art und Weise (aus dem Herzen heraus) und im richtigen Kontext (im richtigen Moment) zu kommunizieren. Darin liegt wohl die Meisterschaft.

Der Weg in die bewusste Männlichkeit ist auch hier der Ansatz zur Heilung.


Also warum dieser Kampf der Geschlechter?


Die böse Gesellschaft, die böse Spaltung zwischen Mann und Frau? Nein. Sondern das Ego.

Wir haben es alle, mal mehr mal weniger ausgeprägt. Innerhalb des Egos sind wir alle Täter und Opfer. Manchmal spielen wir noch den Retter. Aber die Lösung liegt außerhalb. Wir dürfen aufhören Täter, Opfer oder Retter spielen zu wollen. Wenn wir uns als Opfer empfinden, sehen wir oft nicht, dass wir auch Täter sind. Aber selbst, wenn doch, reicht das noch nicht. Auf der einen Seite gilt es zu erkennen und zu verstehen, dass wir nicht Opfer, sondern Schöpfer unserer eigenen Umstände sind. Wir alle haben ein Schöpferbewusstsein. Das heißt, wir haben es selbst in der Hand, was wir in unser Leben lassen wollen, und wie wir unser Leben erschaffen und gestalten möchten. Auf der anderen Seite gilt es zu sehen, dass wir nicht Täter, sondern Hüter sein können. Hüter des Lebens und nicht der Zerstörer.

Ein Hüter verletzt nicht, sondern bewahrt und beschützt. Ein Hüter macht keine gute Mine zum bösen Spiel. Er bringt den ganzen unterbewussten Mist in unseren Köpfen ans Tageslicht ohne zu verletzen, und setzt alles daran das Wohl zu mehren.

Die Meisterschaft des männlichen Prinzips liegt irgendwo zwischen dem Schöpfer und dem Hüter verborgen.


Was bringt das einher? Ein Erwachungsprozess. Ein Wiederentdeckungsprozess. Die Entdeckung der Heiligkeit in Mann und Frau. Der Weg für uns Männer ist es erst einmal wieder in die Männlichkeit zu finden, bevor wir uns die Tiefe des Weiblichen stürzen.

Daran scheitern auch viele Beziehungen. Männer, die aus ihrer Männlichkeit fallen. Wir wollen uns in der Schönheit der Weiblichkeit verlieren, und vergessen dabei uns selbst, unsere Männlichkeit. Das fällt unter dem Begriff, Machtabgabe an die Frau. Manche Männer müssen das wohl noch ein paar mal erleben, bevor sie es kapieren. Vielleicht willst du ja den bewussten und weniger leidvollen Weg gehen. Ich würde es begrüßen!

Und ganz ehrlich – der Erwachungsprozess ist global und ist nicht aufzuhalten. Du kannst dich dagegen stemmen oder mit ihm im Fluss sein. Der Weg des geringsten Widerstandes. Widerstand erzeugt Leid. Je offener an deine eigene Entwicklung als Mensch und als Mann herangehst, desto weniger wirst du in deinem Leben leiden. Du suchst den Weg zum Glück? Das ist er: Gehe mit dem Erwachungsprozess und lass dich darauf ein.


Aber nicht nur der Kampf, sondern auch das Unverständnis gegenüber dem anderen Geschlecht lässt uns in einem Zustand der Unklarheit und Disharmonie gleiten.

Wir verstehen Frauen oftmals nicht in ihrer Emotionalität und auf der anderen Seite verstehen wir selbst unseren eigenen Gefühle nicht.

Des öfteren sind wir Männer nicht in der Lage unsere Gefühle adäquat zu beschreiben, was wiederum Frauen verunsichern lässt. „Wie soll ein Mann mich als Frau verstehen und annehmen können, wenn er nicht einmal selbst weiß, was bei ihm los ist...“


Der Kampf gegenüber Frauen ist auch gleichzeitig ein Kampf mit dir selber. Wenn wir Kampf mehr als Sparringspartner sehen würden, wäre schon viel getan. Es soll dir blinde Flecken aufzeigen, wo du noch an dir arbeiten darfst. Um Licht in diese Flecken zu bringen braucht es Verständnis bzw. ein größeres Bewusstsein darüber.

Verständnis kommt allerdings nicht von selbst, sondern darf sich durch Erfahrungen entwickeln.


Es gibt keine Selbstverständlichkeiten, da es abgeleitet wird vom Verständnis, und dies kann immer nur partiell vorhanden sein und muss mit der Zeit erst erwachsen.

Gegenseitiges Verständnis erwächst mit der Zeit.


Und es gibt 2 Wege zu wachsen:


Liebe und Angst.

Wo die Angst, da der Weg.

Und...

Die Liebe lässt dich erblühen.


Alles wogegen du Widerstand verspürst, das bleibt dir erhalten. Das Universum versteht nur Passion. Sei für etwas, anstatt gegen etwas. Angst ist dein Hinweisschild, dass du im Widerstand bist. Bleibst du in der Angst, wird sie weiterhin dich begleiten. Der Schlüssel ist Mut. Sei mutig und wachse über deine Angst hinaus. Dann bist du nicht nur selbstbewusster geworden, sondern auch erfolgreich.

Die Liebe ist der Attraktor für Alles. Für dein Sein und dein Handeln. Immer wenn du aus Liebe handelst, kannst du nichts falsch machen. Liebe ist niemals falsch. Der Weg in die Liebe ist genauso gepflastert mit Herausforderung wie der Weg aus der Angst. Dennoch ist beides der Weg des geringsten Widerstandes. Warum? Weil Liebe widerstandslos ist und alles andere nur noch mehr Widerstand erzeugt. Das Verharren in der Angst erzeugt nur noch mehr Negativität in verschiedensten Ausprägungen. Stelle dich deiner Angst und finde den Weg in dein Herz.


Das ist der Weg bewusster Männlichkeit oder eines friedvollen Kriegers. Ein Samurai. Schöpfer und Hüter zugleich. Daraus erwächst das Mindset des Königs in dir, der seine Königin an seiner Seite hat.


Als König wirst du unwiderstehlich anziehend für Frauen. Nicht weil du ein Frauenversteher geworden bist, sondern weil du über den Schatten der Menschheit hinüber springst, wahrhaftige Begegnung schaffst und menschliche Größe zeigst. Menschliche Größe ist, wenn du andere groß machst. Du bist ein König, und behandelst deine Frau als deine Königen.


Mein sehnlicher Wunsch ist es das der Kampf der Geschlechter beendet wird. Der Tanz der Polaritäten darf endlich in Frieden fortgeführt werden. Ein Tango, bei dem Mann und Frau verschmelzen und in Co-Kreation ihre Gabe an die Welt verschenken.


Bist du bereit König zu sein, und dein Leben selbst zu gestalten? Willst du auch Teil einer Männerbewegung sein, um dir deinen persönlichen Wunsch nach einer erfüllenden Liebesbeziehung zu erfüllen?


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Mit mir arbeiten | Gerrit Brauner


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